Meetings mit sich selbst

10.01.2019

Liebe Leserin, lieber Leser

Am Anfang dieses Jahres ist ein Rückblick auf das Leben wichtiger als Kaskaden von Vorsätzen.
Fragen wie: Was hat mich 2018 gelehrt, was nehme ich mit. Welche Werte und welchen Selbst-Wert gehören in mein 2019-Gepäck?
Welche Verletzungen, welche Geschenke waren relevant für mich?
Welche Blessuren und Erfolge waren mir Wegweiser nach vorne?
Awareness bedeutet wohl, die «signs of life» anzunehmen und zu verwerten.
Klare Ziele bedeuten klare Ergebnisse – ja, das passt schon.
Doch wenn die Ziele falsch gesetzt sind, fahren wir mit professionellem Fokus gegen die Wand.
Damit das also gelingt, brauchen wir Atempausen. Momente der Stille. Der Antagonismus Hektik Alltag spielt erst mit «Akku-Ladepausen» perfekt.
Diese müssen wir planen, im Outlook als «Meeting mit uns selbst» unverrückbar eintragen.
Ich erlebe, wie Menschen in disruptiven Zeiten alles geben. Mehr als alles.
Dabei zerbrechen Familien, Partnerschaften, Freundschaften, Lebensqualitäten.
Nicht selten zeigt der Körper seine Warnsignale. Die Seele zieht sich zurück.

Die erfolgreichsten Menschen unserer Zeit und weit zurück wissen vom Geheimnis des temporären Rückzugs.
In Phasen der Ruhe kann Innovation, Kreativität oder – wie die mittelalterliche Philosophie lehrt – Introspektion in das Wesentliche des Lebens entstehen.
Ich bin auch überzeugt, dass hier intellektuelle und unternehmerische Dimensionen gedeihen, die Neues hervorbringen oder zumindest neue Fragestellungen, an deren unser Erfolg wächst.
Zum Jahresanfang 2019 wünsche ich Ihnen den Mut, Ihre «Meetings mit sich selbst» genauso ernst zu nehmen, wie alle andern relevanten Meetings.
Und dabei sehr viel Awareness, Wachheit und unternehmerischen Drive, hinabzutauchen in die Welt des enormen Potenzials an Entdeckungen «Leben».

Ihre Dr. Sonja A. Buholzer

 

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